Hallo, ich bin Judith – das Herz und die Hände hinter The Artisan’s Whisper. Schön, dass du da bist!
Ich möchte dir hier kurz über mich erzählen und was dich auf diesem Blog erwartet.

Wo alles begann
Schon seit ich denken kann, war ich kreativ. Bei uns zu Hause wurde immer etwas gemacht, und meine Eltern haben mich darin von klein auf bestärkt. Meine Mutter war Erzieherin und hat unzählige Stunden mit mir gebastelt – ihre gemalten Menschen sahen zwar aus wie die Strichmännchen einer Fünfjährigen, aber sie hat mir etwas viel Wichtigeres mitgegeben: die schiere Freude daran, Dinge mit den eigenen Händen entstehen zu lassen. Das Zeichnen lag wohl woanders in der Familie. Mein Opa war Maler, meine Tante hat wunderschöne Aquarelle gemalt, und mein Vater teilt denselben kreativen Geist – jemand, der lieber selbst macht, als zu kaufen. Umgeben von all dieser künstlerischen Energie habe ich früh begriffen, dass Erschaffen nicht nur eine Fähigkeit ist, sondern eine Art, auszudrücken, was Worte nicht können.
Stricken, Sticken und Häkeln habe ich schon früh in der Schule gelernt, und irgendwann nach dem Studium, Mitte zwanzig, startete ich meinen ersten DIY-Blog. Und hier bin ich also auch heute wieder.
Warum ich das alles mache?
Offen gesagt: Es beruhigt mich. Wenn ich etwas erschaffe, komme ich runter. Meine Hände sind beschäftigt, und mein Kopf darf entweder in Ruhe nachdenken, oder er taucht so tief in den Prozess ein, dass alles andere für eine Weile verschwindet. Diesen Flow liebe ich. Und ich liebe den Moment, in dem aus ein bisschen Garn, Ton oder Stoff langsam etwas entsteht, das vorher nicht vorhanden war.
In einer schnellen, digitalen Welt, die von Massenproduktion überflutet wird, zieht es mich zu dem, was echt, greifbar und einzigartig ist. Ich stöbere für mein Leben gern in Second-Hand-Läden nach Vintage-Schätzen – Dinge mit Geschichte, Charakter und Seele. Diese Haltung steckt in allem, was ich mache: Jedes Stück soll etwas Authentisches sein, das man in den Händen halten kann.
Zwischen Fantasie und Wirklichkeit
Vielleicht ist das auch der Grund, warum mir Geschichten und Fantasie so am Herzen liegen. Ich liebe alles, was es eigentlich nicht gibt – aber geben könnte.
Märchen, verwunschene Orte und Fantasy-Welten … Harry Potter ist da ganz vorn mit dabei: eine geheime Schule für begabte Hexen, voller wundersamer Wesen und Geister. Als Kind habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als zaubern zu können und meine eigene Welt zu erschaffen. Im Grunde mache ich genau das heute. Nur mit Nadel, Faden und Ton statt mit einem Zauberstab. Wenn ich meinen Werken Leben einhauchen könnte, würde ich es tun – so sehr liegt mir am Herzen, was ich erschaffe. Meine Tochter ist da ganz auf meiner Wellenlänge: ständig neue Geschichten, ständig neue Ideen, aus denen etwas werden soll.
Mein Leben jenseits der Werkstatt
Und dann ist da das Reisen – am liebsten abseits der ausgetretenen Pfade, dorthin, wo es echt ist und man ein Land wirklich sieht. Wir suchen die Natur, wandern, essen, wo die Einheimischen essen, und übernachten lieber in einer gemütlichen Hütte oder im Campervan als im Hotel. Verborgene, geheimnisumwobene Orte ziehen mich magisch an. Neuseeland zum Beispiel: nicht nur, weil dort der Hobbit und der Herr der Ringe gedreht wurden, sondern weil mir dieses Land eine innere Ruhe schenkt, die ich in Europa selten finde. Überhaupt die nordischen Länder: Schottland, Irland, Norwegen, Schweden, Island … Sie alle tragen etwas Mystisches in sich, eine reiche Geschichte, eigene Sagen und Bräuche.

Ich bin von Natur aus eher introvertiert und selten auf Social Media. Mir ist der ruhige Rhythmus des Handwerkens lieber – hier in unserem Berliner Zuhause, wo aus Ideen langsam Dinge werden.
Was dich hier erwartet?
Genau das, was mich ausmacht: Geschichten aus meiner Werkstatt und von unterwegs, Gedanken zum Selbermachen, und der eine oder andere Blick hinter die Kulissen meiner kleinen Projekte. Schön, dass du da bist.

